Kosmischer Horror: Lovecrafts 10 Schreibtechniken

Dark, Stanger Things, Die Farbe aus dem All: Kosmischer Horror boomt. Sein Erfinder, H. P. Lovecraft (1890-1937) , verstieß gegen alle Konventionen: Er schrieb in blumigen Metaphern, altertümlichen Begriffen, nebulösen Formulierungen, hölzernen Schachtelsätzen. Dazu kamen inflationäre Adjektive, rudimentäre Plots, blasse Charaktere, wenig Handlung, kaum Dialoge – und null Sex. Trotzdem ist Lovecraft der einflussreichste Horrorautor des 20. Jahrhunderts. Was können wir von ihm lernen? Und was sollten wir besser lassen?

1. Philosophie: Kosmischer Indifferentismus

Fangen wir vorn an: Lovecraft behauptete, sein gesamtes Werk basiere auf seiner Philosophie – dem „kosmischen Indifferentismus”. Die Kernthese: Es gibt keine übernatürlichen Mächte und keine Vorrangstellung des Menschen im All. Der Kosmos schert sich nicht um uns. Wir sind Randphänomene, ein kurzes Flackern im Nichts.

„Nur wenige andere Menschen waren von der absoluten Nichtigkeit jedes menschlichen Strebens geprägt und bis auf die Knochen durchdrungen. (…) Die menschliche Rasse wird verschwinden. Andere Rassen werden auftauchen und ihrerseits wieder verschwinden. Die Himmel sind eisig und leer und werden vom schwachen Licht halbtoter Gestirne durchquert. Die auch verschwinden werden. Alles wird verschwinden.“

Michel Houellebecq über H. P. Lovecraft in „Gegen die Welt, gegen das Leben“

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Lovecrafts philosophische Schlüsselthesen:

  1. Die Wissenschaft zeigt: Das Universum ist ein kalter Mechanismus, lückenlos determiniert durch Naturgesetze.
  2. Der Mensch ist folglich nicht frei, sondern eingebunden in unendlich verzweigte Kausalketten.
  3. Real sind nur Materie und Naturgesetze. Seele und höherer Lebenssinn sind „süße Illusionen“. Moral und Gefühle sind „viktorianische Fiktionen“. Und doch ist die Illusion eines Sinns lebenswichtig. Ihn stiftet die Kultur, in der man verwurzelt ist.
  4. Kultur schaffen und erhalten ist darum die wichtigste Aufgabe des Menschen. Am besten gelingt das in aristokratischen und oligarchischen Gesellschaften. Dort hat wenigstens ein Teil der Menschen, die herrschende Klasse, genug Zeit, um zu träumen und Kunstwerke zu erschaffen.
  5. Feinde der Kultur sind die Demokratie und das Maschinenzeitalter, aber auch Afroamerikaner und Zuwanderer. (Ja, Rassismus ist leider tatsächlich ein elementarer Bestandteil von Lovecrafts Weltanschauung.)

Unterm Strich ist das kein ungewöhnliches Weltbild für die damalige Epoche. Der Mix aus Materialismus, Pessimismus und Elitenromantik hatte seine Blütezeit – in unterschiedlichsten Ausprägungen – bereits im mittleren und späten 19. Jahrhundert. Durchaus ungewöhnlich aber ist, wie Lovecraft seine Philosophie auf seine Schriften überträgt.

In Lovecrafts Geschichten entstammt das Grauen nicht etwa einem Unwohlsein in der mechanistisch-nihilistischen Welt, in der Naturgesetze uns wie Marionetten bewegen. Im Gegenteil: Die Naturgesetze verzerren sich oder implodieren und die Weiten des Alls (oder Meers) sind lebendiger als gedacht. Die Ordnung wirft ihren Schleier ab und enthüllt chaotisches Grauen.

2. Poetik: Kosmisches Grauen

„Die echte unheimliche Erzählung bietet etwas mehr als heimtückischen Mord, blutige Knochen oder eine von Bettlaken umhüllte Gestalt, die in der Regel entsprechend mit den Ketten rasselt. Eine bestimmte Atmosphäre atemloser und unerklärlicher Furcht vor äußeren, unbekannten Mächten muss vorhanden sein, und es muss eine Andeutung jener schrecklichsten Vorstellung des menschlichen Verstandes geben, welche mit einem dem Thema gebührenden Ernst und auf ahnungsvolle Weise zum Ausdruck gebracht wird – eine bösartige und einzigartige Aufhebung oder Überwindung jener feststehenden Naturgesetze, die unseren einzigen Schutzwall gegen die Angriffe des Chaos und der Dämonen des unergründlichen Weltalls darstellen.“

H. P. Lovecraft, Das übernatürliche Grauen in der Literatur

Klare Kante gegen die klassische Gruselgeschichte! Das Übernatürliche überfällt uns nicht zu gewissen Zeiten und Orten, sondern erweist sich selbst als Ordnung (besser: Chaos) “unter” (nicht im metaphysischen Sinn!) der Welt. 

Lovecraft will das Alltagsbewusstsein erschüttern und ein Gefühl umfassenden Unbehagens erzeugen: cosmic horror, kosmisches Grauen. Kosmisches Grauen ist die Angst, die Phänomene außerhalb unserer Vorstellungskraft in uns auslösen: Das Unmögliche dringt in unser allzu enges Bewusstsein und zerfetzt es.

Kosmisches Grauen ist Masochismus im ganz großen Stil.

Nietzsche Zitat Bewusstsein Tiger Lovecraft Horror Storymonster

3. Genre: Komischer Horror

Kosmischer Horror hat keine moralische Botschaft wie Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte. Kosmischer Horror ist nicht humorvoll wie Oscar Wildes’ Das Gespenst von Canterville. Er vermeidet allegorische Monster, die Sünden oder Ängste repräsentieren. Keine Kreuze, keine Silberkugeln, kein Happy End, nada. Was ist kosmischer Horror dann?

Kosmischer Horror erzeugt kosmisches Grauen: die Angst vor dem Unbekannten und pervertiert Erhabenen. Vor Mächten, die es „in einem gesunden Universum nicht geben dürfte“ (so oder so ähnlich Lovecrafts immer wiederkehrender Ausdruck).

„Alle meine Erzählungen basieren im Wesentlichen auf dem Grundsatz, dass gewöhnliche menschliche Gesetze & Interessen im ungeheuren Gesamtkosmos weder Gültigkeit noch Bedeutung haben … Um zum Wesen des wahrhaftigen Kosmos vorzudringen, ob zeitlich, räumlich oder dimensional, muss man vergessen, dass solche Dinge wie organisches Leben, Gut & Böse, Liebe & Hass & alle hiesigen Eigenschaften einer unbedeutenden & vergänglichen Rasse namens Menschheit überhaupt existieren.“

H. P. Lovecraft

„Die älteste und stärkste Emotion des Menschen ist Furcht, und die älteste und stärkste Form der Furcht ist die Angst vor dem Unbekannten.“

H. P. Lovecraft

Warum ist das Unbekannte furchteinflößend? Weil es eine schreckliche Wahrheit verbirgt. Wir sehen nur einen kleinen Ausschnitt des Universums, der Blick aufs Ganze wäre uns unerträglich. Denn dann würden wir begreifen, wie hoffnungslos unbedeutend unsere Stellung im Kosmos ist und wie blind unsere Vernunft. Dies Wahrheit würde unsere symbolische Ordnung sprengen und uns in den Wahnsinn stürzen.

Mit diesem Ansatz verpasst Lovecraft der vergilbten Schauerliteratur seiner Zeit ein mächtiges Update. Ab jetzt gibt es übernatürliche Geschichten für hartgesottene Rationalisten.

Heidegger Metaphysik Lovecraft Horror Storymonster

4. Monster: Formloses Grauen

Und wie erscheint dieses Übernatürliche? Nicht als Vampir oder Gespenst wie in Uromas Bücherschrank. Wir wissen ja: „Die älteste und stärkste Emotion (…) ist die Angst vor dem Unbekannten.” Eben dieses Unbekannte, Nicht-Greifbare macht Lovecraft zu Monstern. Sie sind formlos, undefinierbar und lassen sich nicht beschreiben – was den Autor freilich nicht davon abhält, sie nach solchen Beteuerungen dennoch zu beschreiben.

Klar bevorzugt werden schleimige und gelatineartige Grotesken. So vermeidet Lovecraft den Kitsch um Blut, Knochen, Leichen. Wenn wir heute ein konkretes Bild von Cthulhu oder Nyarlathothep vor Augen haben, dann liegt das weniger an Lovecraft als an seinen Nachfolgern. Derleth und Co. haben das Pantheon der ungestalten Götter kanonisiert und in immer festere Mythen gegossen.

Kosmischer Horror: Lovecrafts 10 Schreibtechniken

Lovecrafts Popularität basiert nicht zuletzt auf seiner phantasievollen Namensgebung: Seine Monster haben mindestens so viele Konsonanten wie Tentakel. Der Zungenbrecher „Cthulhu“ ziert heute Shirts, Bettwäsche und Kaffeetassen. Warum kein wohltönender Dreisilber wie „Dracula“, warum dieser Buchstabensalat? Weil er das Fremdartige betont. Das absolut Fremde ist unaussprechlich.

5. Figuren: Akademiker und Außenseiter

Der Mensch (als Einzelner wie als Spezies) ist im Weltbild des „kosmischen Indifferentismus“ unbedeutend. Darum brauchen Lovecrafts Figuren keine tiefgehenden Charakterisierungen. Sie sind selten dreidimensional, sie erfüllen lediglich ihre Funktion im Plot. Trotzdem gelingen Lovecraft immer wieder faszinierende Gestalten: Gerade weil er ihre Gefühle und ihr Innenleben kaum ausmalt, lässt er Raum für die Phantasie des Lesers.

Lovecrafts Helden sind keine Durchschnittsmenschen wie bei Stephen King. Sie sind Außenseiter mit okkulten Neigungen, häufig sozial isolierte Künstler oder verschrobene Wissenschaftler der fiktiven Miscatonic University. Sie werden selten von Gefühlen überwältigt, sind eher kühle Beobachter. 

Meist bleibt ihnen auch kaum mehr übrig, als zu beobachten und Berichte zu verfassen, denn ihre Gegenspieler sind übermächtig. Lovecraft-Helden sind hilflos und hoffnungslos. Manche erholen sich von ihrer Begegnung mit dem “Ganz Anderen”, häufig aber nur vorübergehend und immer schwer traumatisiert. Nicht wenige werden wahnsinnig, wenn sie am Ende der Geschichte die schreckliche Wahrheit erkennen.

6. Erzählperspektive: Das gezeichnete Ich

Die Vernunft ist in Lovecraft-Storys ein zartes Wesen, zerbrechlich und verwundbar. Die Charaktere scheitern daran, ihre unbegreiflichen Erfahrungen einzuordnen und zu verarbeiten. Selten verstehen sie überhaupt, was mit ihnen geschieht. Wenn sie es herausfinden, werden sie verrückt. Und am Ende bleiben doch immer Rätsel und offene Fragen.

Kosmischer Horror: Lovecrafts 10 Schreibtechniken
Wunderschön und detailverliebt: Die Lovecraft-Ausgabe des Tor Verlags.
Kosmischer Horror: Lovecrafts 10 Schreibtechniken

Darum schreibt Lovecraft bevorzugt in der ersten Person – wie bis heute die meisten Horrorautoren. Die Ich-Perspektive ermöglicht es, den geistigen Verfall einer Figur aus der Innensicht darzustellen. Fast noch wichtiger: Der Leser sieht durch ein enges Fenster in die Storywelt, hat nie das ganze Bild vor Augen. Das lässt Raum für Schatten, Rätsel und Suspense.

7. Mythos: Alternative Fakten

Alternative Fakten sind ein ebenso einfacher wie effektiver Kunstgriff, der heute so gut klappt wie in den 1920er Jahren (leider nicht nur in erzählenden Texten, sondern auch in der Propaganda). Er geht so: Der (Ich-)Erzähler vermengt reale und historische Orte, Daten, Bücher, Zeitungen, Ereignisse, Technologien mit erfundenen. Neben realen Bestsellern steht das Necronomicon im Bücherregal. Reale Zeitungen berichten über Tentakelmonster. Reale Museen beherbergen phantastische Artefakte. Der Effekt: Das Reale erscheint brüchig, das Übernatürliche schlägt Wurzeln in der Historie.

Lovecraft streut zudem viele stimmige Daten ein: Auf Tag und Stunde exakte Zeiten, reale Straßennamen, auf Längen- und Breitengrad präzise Orte. Die scheinbare Faktizität verbürgt auch der Gebrauch von wissenschaftlichem Vokabular, etwa aus der Geologie in den ersten Passagen von Die Berge des Wahnsinns.

Das ist eben auch eine Leistung Lovecrafts: Die Horrorstory wird zur Reportage. Bei Lovecraft gilt nicht Show, don’t tell, sondern Tell, don’t show. In Der Ruf des Cthulhu beispielsweise wird fast nur erzählt und fast nichts gezeigt. Das Grauen erscheint in rationalem Gewand und – zunächst – in einiger Entfernung. Das macht es glaubwürdiger und damit erschreckender.

Michel Houellebecq Lovecraft Gegen die Welt, gegen das Leben Horror Storymonster

8. Schreibstil: Archaische Avantgarde

Lovecraft schrieb ein Englisch, das schon seine Zeitgenossen (in den 1910er bis 1930er Jahren) altmodisch fanden. Viele Wendungen wirken förmlich und gestelzt. Statt uns in frei fließender Sprache schwingen zu lassen überfällt er uns mit überkandidelten Satzungetümen. Deutsche Übersetzer ebnen die exzentrischsten Auswüchse gern ein, weshalb wir hierzulande ein schiefes Bild von Lovecrafts Stil bekommen.

Dabei schrieb man in den USA der 1920er bereits radikal modern: schnell, einfach, zupackend. Das zeigt beispielsweise ein Blick in Lovecrafts Hausmagazin Weird Tales. Die Storys von Robert E. Howard und Co. ähneln denen Lovecrafts thematisch, sind aber deutlich rasanter. Positiv formuliert: Der altertümliche Stil war Lovecrafts Alleinstellungsmerkmal. So stach er aus der Pulp-Masse heraus.

Und wenn wir heute Lovecraft-Horror schreiben? Müssen wir uns ins Sprachkorsett vergangener Jahrhunderte pressen? Etwa den Stil E. T. A. Hoffmanns imitieren? Zum Glück nicht. Die meisten Lovecraft-Nachfolger übernahmen den Stoff, nicht die Form. Weil ihnen die sprachliche Virtuosität fehlte, aber vor allem wohl aus kommerziellen Gründen. 

Lovecraft zählt zu den berühmten Autoren, die sich am schlechtesten verkaufen, damals wie heute – und das liegt vor allem auch am Schreibstil.

9. Adjektive: Blasphemisch! Zyklopisch!! Ghulisch!!!

In einer Hinsicht bricht Lovecraft allerdings radikal mit alten Sprachmustern: Seine frühen Schriften bersten vor gigantomanischen Adjektiven. Er wiederholt Lieblingswörter wie „blasphemisch“ und „zyklopisch“ immer wieder. Dabei steigert er deren Wirkung durch schrittweise Eskalationen zu einem Crescendo des Schreckens.

Es ist eine zweischneidige Schreibstrategie: Zwar gelingen Lovecraft immer wieder schillernde Wortteppiche aus lyrischer Prosa – krasser Sound, Kopfkino pur. Die Schattenseite: Lovecrafts Adjektivitis lässt das Pathos manchmal ins Alberne abrutschen. Kein Wunder, dass Lovecraft so häufig parodiert wird.

Kosmischer Horror: Lovecrafts 10 Schreibtechniken

Lovecrafts späte Texte sind neutraler gehalten. Doch das ein oder andere ghulische Adjektivmonster begegnet uns aber auch in den reportagehaften Storys Cthulhus Ruf und Die Berge des Wahnsinns.

10. Der Schluss: Bestätigung oder Enthüllung?

Horror funktioniert am besten, wenn das Übernatürlich-Böse ins Normale einbricht. Die Spannungssteigerung ergibt sich aus immer dichteren und dringlicheren Hinweise auf eine Gefahr. Richtig? Nein – nicht bei Lovecraft!

Lovecraft sagt uns vom ersten Satz an, was los ist. Damit macht er es sich selbst schwer, die Spannung weiter zu steigern. Allein schon dieser Kunstgriff erweist Lovecraft als großen Schriftsteller. Ein meisterhafter Plotter war er sowieso: Alle Ereignisse steuern auf den größtmöglichen Effekt am Ende zu. Seine Geschichten erzeugen eine Sogwirkung: Die Handlung drängt – mal langsam, mal schnell, aber immer unaufhaltsam – dem Fluchtpunkt zu.

Und was passiert am Ende? Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Die meisten Autoren schließen ihre Geschichten mit einem Twist. Auch Lovecraft macht das mehrfach, etwa in „Die lauernde Furcht“ oder „Der Außenseiter“. Doch gerade in seinen späteren Werken geht er subtiler vor. Hier kommt das Ende nicht als Überraschung, sondern als endgültige Überzeugung: Der Leser ahnt oft schon ab der ersten Seite die Wahrheit hinter den Mysterien. Das Ende bringt lediglich den letzten Beweis.

So ist in Der Fall des Charles Dexter Ward schnell klar, dass Joseph Curwen die Stelle von Ward eingenommen hat. Doch eindeutig gesagt wird es erst am Schluss des Buchs. Der letzte Satz ist der Höhepunkt der Geschichte.

Warum opfert Lovecraft den klassischen Spannungsaufbau und den Schluss-Knalleffekt? Für mehr atmosphärische Dichte. Die Berichte fließen ohne auffällige Spannungsspitzen voran und eskalieren erst am Ende mit einer schrecklichen Offenbarung. Eine Plotstruktur, die in Zeiten der allgegenwärtigen Heldenreise kein kommerziell erfolgreicher Autor mehr nutzt.

Aber warum sollten wir es nicht auch einmal machen wie Lovecraft – und alle Konventionen über Bord werfen?

Quellen

Einige Quellen, denen dieser Beitrag viel verdankt:

Michel Houellebecq: Gegen die Welt, gegen das Leben. DuMont Buchverlag, 2017
H. P. Lovecraft: Azathoth. Vermischte Schriften. Suhrkamp 1989
Franz Rottensteiner (Hrsg.): Über H. P. Lovecraft. Suhrkamp 1984
TVTropes: So You Want To / Be the Next H. P. Lovecraft

(c) Storymonster 2020

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